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Wohnungslose Münchnerinnen und Münchner am Nockherberg bewirtet

v.l.n.r. OB Dieter Reiter, Sparkassenvorstand Ralf Fleischer,
Prof. Dr. Stephan Heller, CEO heller & partner

v.l.n.r. OB Dieter Reiter, Sparkassenvorstand Ralf Fleischer,
Prof. Dr. Stephan Heller, CEO heller & partner

Rund 5.000 Münchnerinnen und Münchner sind derzeit in München obdachlos, obwohl viele von ihnen einen Anspruch auf eine Sozialwohnung hätten. Wegen des Mangels an geeigneten Sozialwohnungen müssen sich viele Bedürftige auf dem regulären Mietmarkt durchschlagen. Wenn das nicht gelingt, landen viele von ihnen in Clearinghäusern oder Notunterkünften.  Rund 1.000 Wohnungslose, die derzeit auf diese Art der Unterbringung ange-wiesen sind, hat die Stiftung „Wir helfen München“ auch heuer wieder zu einem Benefizessen eingeladen. Am Samstag, 17. November 2018 im Paulaner am Nockherberg war der Andrang groß. Was für viele Bürger der Stadt ein Teil des Lebensgefühls ist, ist für die Gäste der Stiftung an diesem Tag eine echte Aus-nahme: ein 3-Gänge-Menü, bedient werden, vorweihnachtliche Musik.   Möglich machen dies die Kuratoren der Stiftung, die neben eigenem Engagement auch  die finanziellen Mittel einbringen. Die Bewirtungsaktion findet dieses Jahr zum fünften Mal statt.  Der  Oberbürgermeister Dieter Reiter, der auch Schirmherr der Stiftung ist, seine Ehefrau Petra,  Prof. Heller, Vorstand der Stiftung und Gründungsmitglied, waren mit den freiwilligen Helfern der Stadt-sparkasse München, der Sasse AG und der Messe München herzliche Gastgeber.  Professionelle Unterstützung bekamen die Helfer von Wirtepartner Christian Schottenhamel und seinem Team am Paulaner am Nockherberg. Zahlreiche Sponsoren machen das Festessen möglich, unter anderem Dallmayr Kaffeespezialitäten, Hamberger Großmarkt, Sinalco, Adelholzener, Paulaner, Heigl Kartoffelvere-delung, Gessler Obst- und Gemüse- Großhandel., Rittner FOOD SERVICE, Metzgerei Vinzenzmurr, Höflinger Müller Bäckerei und viel andere.  „Wir stellen uns nicht die Frage, warum der Einzelne in Not geraten, wir wollen helfen“, fasst es Professor Heller so trefflich zusammen.  Viele der rund 70 Helfer sind von Anfang an dabei und berichten von berüh-renden Begegnungen, die im Kopf bleiben. „In einer reichen Stadt wie München würde ich mir nicht den-ken, dass es so viel Bedürftigkeit gibt“ ist oft ein Helfer-Resümee.   In München kümmern sich verschiedene Wohlfahrtseinrichtungen um Wohnungs- und Obdachlose, darunter der Katholische Männerfürsorgeverein, die Obdachlosenhilfe St. Bonifaz, die Teestube „komm“, Schiller25, der Sozialdienst Katholischer Frauen sowie das Sozialreferat der Landeshauptstadt München. Diese sechs Einrichtungen erhielten die Einladung der Stiftung , um sie an die von ihnen betreuten Menschen weiterzu-geben.

 

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